So verstaust du deine Saisonkleidung – und hältst sie bis zum nächsten Jahr in gutem Zustand

So verstaust du deine Saisonkleidung – und hältst sie bis zum nächsten Jahr in gutem Zustand

Wenn die Jahreszeiten wechseln, verändert sich nicht nur das Wetter – auch der Kleiderschrank braucht ein Update. Dicke Wintermäntel, Pullover und Stiefel machen Platz für leichte Sommerkleidung, und umgekehrt, wenn es wieder kälter wird. Doch wie sorgst du dafür, dass deine Kleidung sauber, frisch und gut erhalten bleibt, bis du sie im nächsten Jahr wieder brauchst? Hier erfährst du, wie du deine Saisonkleidung richtig einlagerst.
Schritt 1: Ausmisten und sortieren
Bevor du mit dem Verstauen beginnst, lohnt es sich, den gesamten Kleiderschrank durchzugehen. Nimm jedes Kleidungsstück in die Hand und frage dich:
- Ist es noch in gutem Zustand? Alles, was abgetragen, verfärbt oder beschädigt ist, kannst du aussortieren oder spenden.
- Trägst du es wirklich noch? Wenn du ein Teil zwei Saisons lang nicht getragen hast, wird es wahrscheinlich auch in Zukunft im Schrank liegen.
- Muss etwas repariert werden? Knöpfe annähen, kleine Löcher stopfen oder Kleidungsstücke zur Reinigung bringen – so ist alles bereit für die nächste Saison.
Wenn du nur das aufbewahrst, was du wirklich magst und nutzt, sparst du Platz und hast beim nächsten Wechsel weniger Arbeit.
Schritt 2: Alles waschen oder reinigen lassen
Auch Kleidung, die sauber aussieht, kann Schweiß, Parfüm oder Staub enthalten – ideale Nährstoffe für Motten. Wasche daher alles gründlich nach Pflegeetikett. Empfindliche Materialien wie Wolle, Seide oder Kaschmir gibst du am besten in die Reinigung.
Achte darauf, dass alles vollständig trocken ist, bevor du es verstaust. Schon geringe Restfeuchtigkeit kann Schimmel oder muffigen Geruch verursachen. Lass die Kleidung am besten an der Luft trocknen, bevor du sie einpackst.
Schritt 3: Die richtige Aufbewahrung wählen
Wie du deine Kleidung lagerst, hat großen Einfluss auf ihren Zustand. Hier einige bewährte Möglichkeiten:
- Kunststoffboxen mit Deckel schützen vor Staub und Feuchtigkeit. Lege säurefreies Seidenpapier zwischen empfindliche Stücke, um Falten zu vermeiden.
- Stoff- oder Vakuumbeutel eignen sich für voluminöse Teile wie Daunenjacken oder Strickwaren. Vakuumbeutel sparen Platz, sind aber für empfindliche Stoffe weniger geeignet.
- Kleidersäcke aus Baumwolle sind ideal für Mäntel, Anzüge oder Kleider, die hängend aufbewahrt werden. Sie lassen Luft zirkulieren und verhindern Staubablagerungen.
Vermeide Plastikfolien von der Reinigung – sie können Feuchtigkeit einschließen und zu Verfärbungen führen.
Schritt 4: Schutz vor Motten und Feuchtigkeit
Motten lieben Naturfasern wie Wolle oder Seide. Um sie fernzuhalten, kannst du kleine Säckchen mit Lavendel, Zedernholz oder Nelken in die Boxen legen. Diese duften angenehm und wirken natürlich gegen Insekten. Zedernholzblöcke oder -kugeln lassen sich mit etwas Öl immer wieder auffrischen.
Gegen Feuchtigkeit helfen Säckchen mit Silicagel oder spezielle Feuchtigkeitsabsorber, die du in die Aufbewahrungsboxen legst – besonders wichtig, wenn du Kleidung im Keller oder auf dem Dachboden lagerst.
Schritt 5: Der richtige Lagerort
Der ideale Ort ist kühl, trocken und dunkel – zum Beispiel unter dem Bett, in einem Schrank oder in einem Abstellraum. Vermeide Orte mit starken Temperaturschwankungen, wie Dachböden oder unbeheizte Garagen.
Wenn du genug Platz hast, lohnt sich ein separater Schrank für Saisonkleidung. So kannst du Sommer- und Wintergarderobe einfach austauschen, ohne jedes Mal alles neu zu sortieren.
Schritt 6: Ordnung und Übersicht behalten
Beschrifte alle Boxen oder Beutel deutlich – etwa mit „Winterstrick“, „Jacken“ oder „Sommerkleider“. So findest du beim nächsten Wechsel schnell, was du suchst. Ein zusätzlicher Tipp: Mache Fotos vom Inhalt jeder Box und speichere sie auf deinem Handy. Das spart Zeit und du behältst den Überblick, ohne alles öffnen zu müssen.
Ein kleiner Aufwand mit großem Effekt
Das Einlagern der Saisonkleidung kostet etwas Zeit, zahlt sich aber aus. Du verlängerst die Lebensdauer deiner Lieblingsstücke, vermeidest Unordnung und startest entspannt in die neue Saison. Und das Beste: Wenn du deine Kisten im nächsten Jahr öffnest, wartet deine Kleidung frisch, ordentlich und bereit auf dich – fast so, als wäre sie neu.













